Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von Muffy’s DogPlace

(Fassung 16. Januar 2017)

Muffy’s DogPlace, Pascale Bänninger, Haldenweg 8, 8412 Aesch (Neftenbach) (nachfolgend „Hundeschule“) bietet auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) in ihrer zum Zeitpunkt der Anmeldung gültigen Fassung, bestimmte Leistungen als Hundetrainerin für Verbraucher (nachfolgend „Kunden“) an. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, finden abweichende Geschäftsbedingungen keine Anwendung.


§ 1 Vertragsinhalt

Bei dem zwischen der Hundeschule und dem Kunden abschlossenem Vertrag handelt es sich um einen Dienstleistungsvertrag mit dem Ziel, dem Kunden bestimmte Inhalte zu vermitteln. Der Kunde erhält von der Hundeschule lediglich Handlungsvorschläge. Die Hundeschule schuldet keinen Erfolg oder das Erreichen bestimmter Ziele, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert sind. Die Teilnahme an den Übungen während der Kurse und Einzelstunden, die spätere Durchführung der Handlungsvorschläge sowie die Entscheidung, ob der Kunde seinen Hund Übungen unangeleint durchführen lässt, liegen im Ermessen des Kunden und erfolgen auf eigenes Risiko.

Der Unterricht findet am Sitz von Muffy’s DogPlace an der Seuzachstrasse 24 in 8413 Neftenbach statt, sofern nicht ein anderer Ort vereinbart ist. Anreise sowie ggf. Unterkunft und Verpflegung organisiert der Kunde selbst und auf eigene Kosten.


§ 2 Vertragsschluss

1. Privatstunden
In den Einzelstunden bietet die Hundeschule dem Teilnehmer zu einem vereinbarten Termin Privatunterricht an. Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch Terminvereinbarung zwischen Hundeschule und Kunde. Die Vergütung ist vor Beginn der Stunde in bar, EC oder Kreditkarte zu bezahlen.

2. Gruppekurse
Die Hundeschule bietet zu den angegebenen Zeiten offene Gruppen an. An diesen kann der Kunde nach einer einmaligen Vorstellung und Zustimmung der Hundeschule nach Anmeldung für die jeweilige Stunde teilnehmen. Die Kursgebühr ist vor Beginn jeder Stunde in bar, EC oder Kreditkarte zu zahlen. Bietet die Hundeschule Mehrfach-Karten (z.B. 6er-Abonemente) an, ist die Vergütung für alle erworbenen Einheiten beim Kauf der Karte zu entrichten.

3. Geschlossene Kurse
Handelt es sich bei dem Kurs um einen geschlossenen Kurs, bedarf es einer verbindlichen Anmeldung des Kunden. Geschlossene Kurse finden nur bei Erreichen der in der Ausschreibung angegebenen Mindestteilnehmerzahl statt. Um die Verbindlichkeit der Anmeldung durch den Kunden zu gewährleisten, ist der Kunde zur Zahlung eines Vorschusses in Höhe von 50% der Kursgebühr verpflichtet. Die Anzahl der Plätze bei geschlossenen Kursen ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Datum des Eingangs berücksichtigt. Der Kunde ist an seine Anmeldung gebunden. Sie stellt ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung der Teilnahmeberechtigung durch die Hundeschule zustande. Nach Eingang der Bestätigung nebst Rechnung beim Kunden ist dieser zur Zahlung des Vorschusses verpflichtet. Geht der Vorschuss nicht binnen 7 Tagen nach Eingang der Bestätigung bei der Hundeschule ein, gilt die Anmeldung des Kunden als zurückgenommen und der Vertrag als aufgehoben. Der Kunde hat dann keinen Anspruch auf Teilnahme am Kurs.

4. Workshops/Seminare
Teilweise bietet die Hundeschule Seminare oder Workshops zu speziellen Themen an. Ort, Thema und Zeitpunkt solcher Workshops werden auf der Webseite der Hundeschule oder persönlich bekannt gegeben. Für die Workshops gelten dieselben Regeln wie für die Teilnahme an den geschlossenen Kursen (§ 2 Absatz 3).

5. Themenabende
Teilweise bietet die Hundeschule Themenabende zu speziellen Themen an. Ort, Thema und Zeitpunkt solcher Themenabende werden auf der Webseite der Hundeschule oder persönlich bekannt gegeben. Es bedarf einer verbindlichen Anmeldung des Kunden. Themenabende finden nur bei Erreichen der in der Ausschreibung angegebenen Mindestteilnehmerzahl statt. Um die Verbindlichkeit der Anmeldung durch den Kunden zu gewährleisten, ist der Kunde zur Zahlung des Gesamtbetrages 10 Tage nach Eingang der Bestätigung/ Rechnung vor Veranstaltungsbeginn verpflichtet. Die Anzahl der Plätze an Themenabenden ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Datum des Eingangs berücksichtigt.

Der Kunde ist an seine Anmeldung gebunden. Sie stellt ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung der Teilnahmeberechtigung durch die Hundeschule zustande. Nach Eingang der Bestätigung nebst Rechnung beim Kunden ist dieser zur Zahlung des Gesamtbetrages verpflichtet. Geht der Gesamtbetrag nicht binnen 10 Tagen nach Eingang der Bestätigung bei der Hundeschule ein, gilt die Anmeldung des Kunden als zurückgenommen und der Vertrag als aufgehoben. Der Kunde hat dann keinen Anspruch auf Teilnahme am Themenabend. Hunde sind von der Teilnahme an Themenabenden ausgeschlossen, sofern nicht anders angegeben.


§ 3 Preise und Zahlungsmodalitäten

1. Die aktuellen Preise sind den Angaben auf der Webseite der Hundeschule zu entnehmen oder werden auf Anfrage telefonisch oder per Email mitgeteilt.

2. Die angegebenen Preise verstehen sich in Schweizer Franken und beinhalten die gesetzliche MwSt., soweit geschuldet, und sonstige Preisbestandteile, sofern nicht anders angegeben.

3. Die Zahlung der Vergütung und des Vorschusses erfolgt nach Wahl des Kunden durch Überweisung, in bar, per EC oder Kreditkarte. Die vollständige Vergütung ist vor Beginn der Stunde oder Veranstaltung fällig. Um Zeitverluste durch Zahlungsabwicklungen so gering wie möglich zu gestalten, empfehlen wir, die Vergütung bei Veranstaltungen vorab durch Überweisung zu zahlen – bei Zahlungseingang kürzer als 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist die Vorlage eines Überweisungsträgers zum Nachweis der Zahlung erforderlich.


§ 4 Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden

1. Weist der Kunde einen adäquaten Ersatzteilnehmer nach oder gibt es einen „Nachrücker“ gemäß Warteliste, der den Kursplatz übernimmt, kann ein Kunde bis zu 48 Stunden vor Kursbeginn vom Vertrag zurücktreten und erhält gezahlte Kursgebühren bzw. Vorschüsse zurück erstattet.

2. Liegt kein Fall gemäß Abs. 1 vor, gilt Folgendes:

a. Sagt der Kunde einen Termin der Gruppenkurse oder Privatstunden (§ 2 Abs. 1 und 2), für den er angemeldet war, nicht mindestens 24 Stunden vor dem Trainingstermin ab, ist die Vergütung für die Stunde durch den Kunden zu bezahlen. Im Übrigen ist die Absage kostenfrei.

b. Bei der Absage eines geschlossenen Kurses oder Workshops (§ 2 Abs. 3 und 4) durch den Kunden ist er zur Zahlung einer Bearbeitungs-/Ausfallgebühr verpflichtet, deren Höhe nach dem Zeitpunkt der Absage gestaffelt ist: Sie beträgt bei einer Abmeldung bis zu vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn 10% des Veranstaltungsentgelts. Erfolgt die Abmeldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn, beträgt die Gebühr 25% des Veranstaltungsentgelts, mindestens jedoch CHF 20.-. Erfolgt die Abmeldung innerhalb von zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn oder nimmt der Kunde ohne Abmeldung nicht an der Veranstaltung teil oder bricht er die Teilnahme an der Veranstaltung ab, ist eine Gebühr von 80% des vereinbarten Veranstaltungsentgelts zu bezahlen.

Der Rücktritt von der Buchung kann schriftlich, telefonisch oder auf elektronischem Wege (e-Mail) erfolgen, maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs bei der Hundeschule.

3. Stornierungen und ggf. die Benennung von Ersatzteilnehmern sind schriftlich gegenüber der Hundeschule anzuzeigen. Für die Anzahl der Tage vor Veranstaltungsbeginn ist der Eingang der Mitteilung bei der Hundeschule maßgeblich.


§ 5 Rücktritt vom Vertrag/Terminverschiebung durch die Hundeschule

1. Die Hundeschule behält sich vor, vom Vertrag zurück zu treten, insbesondere wenn sich zu wenig Teilnehmer für einen Kurs angemeldet haben oder ein Trainer ausfällt. Die Hundeschule wird sich stets darum bemühen, anstatt einer Absage einen Ersatztermin für die Veranstaltung anzubieten.

2. Die Hundeschule teilt dem Kunden eine Terminabsage/-umlegung unverzüglich, spätestens aber 3 Tage vor Kursbeginn mit. Der Kunde ist bei einer Verschiebung des Kurses berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

3. Im Falle des Rücktritts der Hundeschule oder des Kunden gemäß § 5 Abs. 1 oder 2 schuldet der Kunde der Hundeschule keine Vergütung.


§ 6 Rückerstattung von Zahlungen

Die Hundeschule wird dem Kunden im Falle einer Überzahlung bei einem Rücktritt nach § 4 oder § 5 zu viel bezahlte Gebühren unverzüglich zurück erstatten. Hat der Kunde die Vergütung in bar gezahlt, erfolgt die Rückerstattung nach seiner Wahl durch Überweisung auf ein von ihm benanntes Konto oder in bar durch Übergabe.


§ 7 Haftung

1. Die Hundeschule haftet bei eigenem Handeln nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten oder Garantien betreffen oder zu Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit von Menschen geführt haben oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz zugrunde liegen.

2. Sofern die Hundeschule auch für leichte Fahrlässigkeit haftet, ist die Haftung der Höhe nach auf vertragstypische, vorhersehbare Schäden begrenzt.

3. Soweit die Haftung der Hundeschule ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt das auch für die Haftung von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen der Hundeschule.

4. Der Kunde haftet uneingeschränkt für jegliche Schäden, die sein Hund verursacht, nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsregelungen.

5. Kindern unter 16 Jahren ist die Teilnahme an Veranstaltungen nur in Begleitung und unter Aufsicht mindestens eines Elternteils gestattet und erfolgt auf eigenes Risiko der Eltern.

6. Jugendliche ab 16 Jahren, die an einer Veranstaltung alleine teilnehmen wollen, müssen die schriftliche Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten vorlegen.

7. Durch den Kunden mitgebrachte Begleitpersonen sind hiervon durch den Kunden in Kenntnis zu setzen.


§ 8 Sonstige Pflichten des Kunden

1. Der Kunde ist verpflichtet, der Hundeschule ansteckende Krankheiten, die Läufigkeit einer Hündin, übermässige Aggressivität/Ängstlichkeit oder sonstige Verhaltensauffälligkeiten des Hundes, die zur Störung des Kurses führen kann, bei Kenntnis mitzuteilen.

2. Es dürfen nur Hunde am Unterricht teilnehmen, für die eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme und eine Grundimmunisierung besteht (bei Welpen Impfschutz dem Alter entsprechend). Der Impfausweis muss vor der ersten Stunde zur Einsicht vorgelegt werden.

3. Liegen Umstände gemäß Absatz 1 vor oder sind die Voraussetzungen gemäß Absatz 2 nicht gegeben, ist die Hundeschule berechtigt, den Hund vom Kurs auszuschließen. Der Kunde kann mit einem anderen Hund teilnehmen oder an einem Ersatztermin, soweit möglich und wenn zu diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen für eine Teilnahme geschaffen sind.

4. Verstößt der Kunde gegen seine Pflichten gemäß Absatz 1 und 2 oder verhält sich der Kunde selbst in einer Art und Weise, die den Unterricht und/oder das Training der anderen Teilnehmer stört oder wirkt er in einer Art und Weise auf seinen Hund ein, die den Grundsätzen der Hundeschule für den Umgang mit Hunden widerspricht, ist die Hundeschule berechtigt, ihn dauerhaft vom Unterricht auszuschließen. Bereits verbindlich gebuchte Stunden hat der Kunde zu zahlen.

5. Bei der Teilnahme an Privatstunden, Kursen oder Workshops bleibt der Hund weiterhin in der Obhut des Kunden. Insbesondere trägt der Kunde während dieser Zeit die Verantwortung der Aufsicht über seinen Hund. Letzteres wird von der Hundeschule im Rahmen solcher Angebote nicht übernommen.

§ 9 Kursregeln
  • Die Hundeschule und die Trainer behalten sich vor, etwaigen von Hundeführern geforderten Einsatz spezieller Hilfsmittel, abzulehnen.
  • Den Anweisungen der Übungsleiter ist Folge zu leisten.
  • Die Hunde dürfen erst auf Weisung der Übungsleiter freigelassen werden.
  • Die teilnehmenden Hunde sollten mind. 2 Stunden vor dem Kurs nicht mehr gefüttert werden.
  • Hunde kommen versäubert zum Training. Auf dem Übungsgelände ist der Kunde für die Entsorgung des Hundekots seines Hundes verantwortlich.
  • Läufige Hündinnen können nur an Kursen teilnehmen wenn dies zu keiner Störung des Kurses führt.
§ 10 Urheberrecht

Der Inhalt und die Gestaltung jeglicher dem Kunden von der Hundeschule ausgehändigten Kursunterlagen unterliegen dem urheberrechtlichen Schutz.

Die Hundeschule behält sich alle Schutzrechte (einschließlich Markenschutz) ausdrücklich vor. Der Kunde darf sie nur für private Zwecke nutzen und im Rahmen der Privatkopieschranke vervielfältigen. Jede Art der kommerziellen Nutzung oder Verwertung, insbesondere die Vervielfältigung, Verbreitung, Verleih, Vermietung, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Hundeschule.

§ 11 Bild- und Tonmaterial

1. Private Ton- und Bildaufnahmen während der Gruppenstunden, Einzelstunden oder Seminarveranstaltungen sind nicht gestattet.

2. Alle Bild- und Tonaufnahmen, die im Zusammenhang mit der Hundeschule erstellt wurden, können von der Hundeschule zu Veröffentlichungszwecken, PR- Maßnahmen oder im Rahmen der Ausbildung, ohne vorherige Absprache, genutzt werden.

§ 12 Vertragssprache

Vertragssprache und Unterrichtssprache ist ausschließlich Deutsch.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gelten die Bestimmungen des schweizerischen Rechtes. Das schweizerische Recht ist auch dann anwendbar, wenn der Vertragspartner im Ausland Wohnsitz hat. Gerichtsstand für alle Ansprüche (unter Vorbehalt abweichender zwingender Gerichtsstände des Bundesrechts) im Zusammenhang mit vertraglichen Vereinbarungen mit Muffy’s DogPlace ist Winterthur.

§ 14 Sonstiges

Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieser AGB der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile dieser AGB in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch die massgebende gesetzliche Vorschrift ersetzt.

Muffy’s DogPlace behält sich ausdrücklich vor, die vorliegenden AGB jederzeit zu ändern und ohne Ankündigung in Kraft zu setzen.